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Costa Rica


Tag-für-Tag-Programm

1. Abreise und Ankunft in San José

Abflug von Ihrem Wunschflughafen in Deutschland nach Madrid und von dort Weiterflug nach Costa Rica.

Sie landen am späten Nachmittag, voraussichtlich um 16:00 Uhr, in San José und werden von Ihrem

Reiseleiter am Flughafen abgeholt und ins Hotel gebracht.

Die Posada Canal Grande liegt in Piedades de Santa Ana westlich von San José und nicht weit entfernt vom

Flughafen, aber trotzdem sehr ruhig. Sie ist im spanischen Stil erbaut und sehr geschmackvoll eingerichtet.

In den altmodisch dekorierten Zimmern haben Sie das Gefühl, in einer kleinen Oase zu übernachten. Vom

tropischen Garten und vom Swimmingpool haben Sie einen weiten Blick ins grüne Tal und bei guter Sicht

auch auf die Vulkane Poás und Irazú.

www.hotelcanalgrande.com

Die Fahrstrecke umfasst ca. 14 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 30 Minuten.

Für die ersten beiden Abende haben wir eine Liste mit Restaurantempfehlungen und Öffnungszeiten

sowie Taxikosten zusammengestellt. Diese bekommen Sie in San José von Ihrem Reiseleiter.

2. San José

Morgens besuchen Sie den Bauernmarkt in Zapote, wo exotische Früchte und Gemüse angeboten werden.

Danach geht es ins Nationalmuseum, und Sie erhalten einen Einblick in die Geschichte Costa Ricas, bevor Sie

die Innenstadt auf einem Spaziergang entdecken. Anschließend fahren Sie in die »Hexenstadt« Escazú, zum

Projekt El Encanto, wo alteingesessene Familien Sie nicht nur in die Zubereitung kleiner typischer Gerichte

der Region einweihen, sondern auch in die Legenden und Hexengeschichten. Am Nachmittag besuchen Sie

eine private Maskenmanufaktur.

Die Posada Canal Grande ist auch heute Ihre Unterkunft.

Die eingeschlossenen Mahlzeiten sind heute Frühstück und Mittagessen.

3. Vulkan Irazú, Cartago und Fahrt zum Naturparadies am Cerro de la Muerte

Der Irazú ist mit 3.432 Metern der höchste Vulkan Costa Ricas. Sie werden beeindruckt sein von der

fantastischen Aussicht auf die Landschaft. Auf einer kurzen Wanderung erleben Sie tropische

Gebirgsvegetation wie auch die bizarre Vulkanlandschaft. Weiter geht es nach Cartago, wo Sie u.a. die

Basilica de Nuestra Señora de Los Angeles besichtigen. Über die Panamericana fahren Sie dann in die Berge

bis ins Savegre-Tal, welches die größte Vielfalt an endemischen Pflanzenarten in ganz Zentralamerika

beherbergt. Ihre Unterkunft liegt nahe dem Cerro de la Muerte, dem Todesberg und höchsten Berg Costa

Ricas, der mit dem Fahrzeug erreicht werden kann.

Die Trogon Lodge am Fuße des 3.491 Meter hohen Cerro de la Muerte liegt in einem nahezu unberührten

Tal. In den Wäldern ringsum leben unzählige Vögel, und man findet hier die größte Vielfalt an endemischen

Pflanzenarten Zentralamerikas. Die Zimmer sind relativ einfach, aber geschmackvoll eingerichtet. Viel Holz

und frische Farben dominieren das Bild. Von der Terrasse des Restaurants aus können Sie das Leben im

Naturpark beobachten.

www.trogonlodge.com/costa-rica-photo-gallery.html

Das Frühstück ist im Preis enthalten, ebenso das Abendessen in Ihrer Unterkunft.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 170 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 4 ½ Stunden.


4. Savegre-Tal und Paraíso del Quetzal

Im Savegre-Tal haben Sie hervorragende Möglichkeiten, den Göttervogel der Maya und Azteken zu

beobachten. Früh am Morgen, noch vor dem Frühstück, unternehmen Sie eine kurze Wanderung durch den

Eichenwald. Danach verlassen Sie das Hochtal und fahren zur Finca von Jorge Serrano im »Paraíso del

Quetzal«. Dort haben Sie einen wunderschönen Ausblick und genießen ein typisch costa-rikanisches Essen

mit Forellen aus den Teichen der Finca. Die Fahrt geht nun weiter in den Süden, hinab von der Cordillera de

Talamanca auf der Panamericana in das Pazifische Tiefland. Am späten Nachmittag erreichen Sie Ihr Hotel.

Das Hotel Palmeral Dorima ist ein familiär geführtes und unter deutscher Leitung stehendes

Panorama-Blick Hotel im Süden Costa Ricas. Die Anlage mit 16 geräumigen Wohneinheiten liegt stadtnah zu

Río Claro inmitten einer tropischen Gartenanlage am Anstieg zum "Regenschirmhügel", nahe am

Nationalpark Piedras Blancas. Jede Einheit verfügt über eine private Terrasse und darüberhinaus stehen

den Gästen ein Designer Schwimmbecken, ein Whirlpool mit Wasserfall und ein Restaurant zur Verfügung.

www.palmeraldorima.com/

Die eingeschlossenen Mahlzeiten sind heute Frühstück und Mittagessen.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 203 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 5 Stunden.

5. Botanischer Garten Wilson und Biologische Station Las Cruces

Der botanische Garten Wilson liegt auf 1.200 Metern ü.d.M. nahe dem Städtchen San Vito und ist für seine

atemberaubende Sammlung von subtropischen und tropischen Pflanzen bekannt. Kein Wunder, gehört er

doch zur international anerkannten biologischen Forschungsstation Las Cruces. U.a. befindet sich hier der

zweitgrößte Palmengarten der Welt. Außerdem wurden über 400 Vogelarten innerhalb des Gartens

gesichtet. Wir laden Sie ein zum Forschen und Entdecken, genießen Sie die Vielfalt an Formen, Farben und

Düften.

Das Hotel Palmeral Dorima ist auch heute Ihre Unterkunft.

Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus einem Frühstück.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 84 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 2 ½ Stunden.

6. Bootstour am Golfo Dulce und Fahrt nach Manuel Antonio

Heute erkunden Sie den malerischen Golfo Dulce. Begleitet von Delfinen gleiten Sie durch das grüne

Meerwasser und genießen den fantastischen Blick auf die mit Urwald bewachsene Felsküste. Nach einem

Picknick verlassen Sie die südlichste Region Costa Ricas und fahren entlang der Pazifikküste durch große

Ölpalmenplantagen zum beliebten Badeort Manuel Antonio.

Das Parador Resort & Spa befindet sich in Punta Quepos ganz in der Nähe des bekannten Manuel Antonio

Nationalparks. Die Lage auf einer Anhöhe mitten im Regenwald bietet aus einigen Winkeln einen

traumhaften Blick auf die Bucht Manuel Antonios und befindet sich nur ein paar Minuten von einem der

schönsten Strände Costa Ricas entfernt. Schon mehrfach wurde das Resort für seine Bemühungen im

Umweltschutz ausgezeichnet und ist für die hohe Qualität in Ausstattung und Service bekannt.

www.hotelparador.com/

Die eingeschlossenen Mahlzeiten sind heute das Frühstück und gegen Mittag ein Picknick.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 196 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 5 Stunden.

Um am Nachmittag den Strand zu besuchen, können Sie den Tourbus oder den öffentlichen Bus

benutzen. (Das gilt auch für die folgenden zwei Tage.)

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7. Manuel-Antonio-Nationalpark

Auf einer 1- bis 2-stündigen Wanderung im Manuel-Antonio-Nationalpark mit seinen Sandstränden und dem

daran angrenzenden Urwald treffen Sie mit etwas Glück auf Vertreter der vier in Costa Rica vorkommenden

Affenarten sowie auf Nasenbären, Leguane oder Faultiere. Anschließend können Sie am Strand Meer und

Sonne genießen oder sich am Pool des Hotels entspannen.

Das Parador Resort & Spa ist auch heute Ihre Unterkunft.

Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus dem Frühstück.

Bitte nehmen Sie heute Ihre Badesachen mit – im Park gibt es die herrlichsten Buchten zum

Schwimmen.

8. Manuel-Antonio-Nationalpark

Ein Tag zum Faulenzen. Der Wecker klingelt nicht, so dass Sie ganz in Ruhe ausschlafen und den Tag nach

Ihren Wünschen gestalten können. Entspannen Sie sich z.B. im Hotelgarten oder an den Stränden des

Manuel-Antonio-Nationalparks oder nehmen Sie an einer der Aktivitäten teil, die am beliebten Strand von

Manuel Antonio angeboten werden, wie Kajakfahren, Surfen, Schnorcheln oder Tauchen (optional).

Das Parador Resort & Spa ist auch heute Ihre Unterkunft.

Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus dem Frühstück.


9. Tárcoles-Fluss und Monteverde-Naturreservat

Sie verlassen Manuel Antonio und fahren zum Río Tárcoles, wo Sie an Bord eines Flussbootes gehen und

den Mangrovenwald erkunden. Hier können Sie zahlreiche Wasservögel sehen wie Reiher, Ibisse,

Wasserhühner und andere mehr, genauso Brüllaffen, Klammeraffen und Kapuzineräffchen. Aber

auch Leguane, Fledermäuse, Kaimane und die großen Krokodile, die die Sandbänke des Río Tárcoles in

Beschlag nehmen, zählen zu den Bewohnern. Nach dem Mittagessen geht es weiter in Richtung Norden in

die grünen Berge von Monteverde.

Die Arco Iris Lodge ist eine kleine Unterkunft, die von ihrer Besitzerin Susanne Stoiber mit viel Charme

geführt wird. Sie liegt inmitten eines tropischen Gartens am Rand des Dorfes Santa Elena in der Nähe des

Naturreservats Monteverde. Trotzdem sind es bis zur Dorfmitte mit Geschäften, Bank und Restaurants nur

wenige Gehminuten. Bei der Ausstattung der Lodge wurde Wert gelegt auf natürliche Materialien aus der

Umgebung in Verbindung mit einheimischer Handwerkstradition. Sie übernachten in einem der zwölf

Bungalows.

www.arcoirislodge.de/bild.html

Das Frühstück und das Mittagessen sind im Preis enthalten.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 205 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 5 Stunden.

Falls Sie noch mehr erleben möchten, haben wir folgende Empfehlung für Sie:

Unternehmen Sie eine ca. 2-stündige Nachtwanderung durch den Nebelwald und beobachten Sie

nachtaktive Tiere. Diese Tour wird englischsprachig geführt. Preis: ca. 30 US-$ pro Person.

10. Monteverde-Naturreservat

Die Nebelwaldreservate Monteverde und Santa Elena weisen einen unvergleichlichen Artenreichtum auf.

Über 2.500 Pflanzenarten, 100 Säugetier- und rund 400 Vogelarten sowie 10.000 Insektenarten leben hier.

Auf einem ca. 2-stündigen einfachen Spaziergang über ein Hängebrückensystem spüren Sie das Leben im

Kronendach des Nebelwaldes hautnah. Trotz der Höhe können Sie sich absolut sicher fühlen, denn die

Hängebrücken sind so stark gespannt, dass sie kaum schwanken. Am Nachmittag entführt Ihr Reiseleiter Sie

in die geheimnisvolle Welt der Fledermäuse. Sie erfahren Erstaunliches über diese Säugetiere und ihre

überragenden Sinnesleistungen – am Riesenhörtrichter bekommen Sie eine Ahnung, wie empfindlich das

Gehör dieser Tiere ist.

Die Arco Iris Lodge ist auch heute Ihre Unterkunft.

Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus dem Frühstück.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 22 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 1 ½ Stunden.

Falls Sie noch mehr erleben möchten, haben wir folgende Empfehlungen für Sie:

Besuchen Sie einen Schmetterlingsgarten, in dem viele farbenprächtige Falter aus nächster Nähe zu sehen

sind. Preis: 15 US-$ pro Person.

Oder nehmen Sie an einer Canopytour teil. In einem Gurt sitzend sausen Sie an einem Stahlseil durch den

Nebelwald. Preis: 45 US-$ pro Person.

11. Von Monteverde zum Vulkan Arenal

Heute steht der Besuch der Finca der Familie Bello in der Nähe von Monteverde auf dem Programm. Zuerst

erfahren Sie auf einem Rundgang viel Interessantes über den ökologischen Kaffeeanbau und die Geschichte

des Kaffees. Anschließend spazieren Sie zu dem vom Urgroßvater erbauten Haupthaus und probieren auf

der Veranda gemeinsam mit der Familie hausgemachte traditionelle Spezialitäten. Danach fahren Sie zum

aktivsten Vulkan Costa Ricas, dem Arenal.

Das Hotel Arenal Manoa liegt am Fuße des Vulkans Arenal in einem tropischen Garten mit vielen Pflanzen

und Vögeln. Die Zimmer sind sehr geräumig und gemütlich. Vom Balkon Ihres Zimmers haben Sie bei

entsprechendem Wetter einen herrlichen Blick auf den Vulkan. Nach einem erlebnisreichen Tag können Sie

sich im Pool entspannen oder auf der Terrasse ein Buch lesen.

www.arenalmanoa.com/gallery.html

Die eingeschlossene Mahlzeit ist heute das Frühstück.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 106 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 4 Stunden.

Die Aktivität des Vulkans Arenal unterliegt natürlichen Schwankungen. Zurzeit ist der Arenal

ungewöhnlich still. Daher ist nur sehr selten austretende Lava zu sehen.

12. Arenal-Nationalpark und zu den Maleku

Nach einer ca. 2-stündigen einfachen Wanderung im Arenal-Nationalpark fahren Sie in ein Dorf der Maleku,

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eines in der Nähe lebenden indigenen Stammes. Diese leben seit den 80iger Jahren in einfachen

Betonhäusern, die gar nicht zur traditionellen Wohnform der Indigenas passen. Die Maleku bemühen sich

jedoch, ihre Tradition zu bewahren und die stammeseigene Sprache, Bräuche und Handwekskunst zu

pflegen. Mit Ihrem Besuch unterstützen Sie die Maleku dabei. Die Familie des Dorflehrers berichtet von

Bräuchen und Festen sowie vom Alltag heute. Außerdem zeigt sie Ihnen teilweise noch immer verwendete

Medizin- und Nutzpflanzen und führt in der traditionellen Tracht aus Baumrinde typische Tänze der Maleku

auf. Am Nachmittag fahren Sie zurück zu Ihrer Unterkunft.

Das Hotel Arenal Manoa ist auch heute Ihre Unterkunft.

Das Frühstück ist im Preis enthalten, ebenso das Mittagessen, welches Ihnen bei den Maleku

im Dorfrancho auf Bananenblättern serviert wird.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 74 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 2 Stunden.

Wir empfehlen Ihnen, auf der heutigen Wanderung gutes Schuhwerk zu tragen. Wenn Sie nicht die

komplette Wanderung mitmachen möchten, können Sie sich an den Lavahängen ausruhen und warten, bis

die anderen Teilnehmer auf demselben Weg zurückkommen.

Heute werden Sie bei den Maleku zu Gast sein. Die Maleku sind heutzutage normal gekleidet und

wohnen in einfachen Steinhäusern. Die Gemeinde versucht jedoch, die Traditionen für kommende

Generationen zu erhalten. Unser Besuch unterstützt sie dabei, außerdem lernen Sie so eine besondere

Facette Costa Ricas kennen. Mittags werden die Maleku Sie mit einem typischen Mittagessen verwöhnen.

Genießen Sie dieses unvergessliche Erlebnis. Mit Ihrem Besuch leisten Sie einen kleinen Beitrag zur

Verbesserung der Lebenssituation vor Ort, indem die Gastgeber sich ein zusätzliches kleines Einkommen

erwirtschaften. Wir empfehlen Ihnen, heute auch tagsüber Mückenschutz zu tragen.

Falls Sie noch mehr erleben möchten, haben wir folgende Empfehlung für Sie:

Besuchen Sie das Thermalbad Eco Termales Hot Springs. Der Eintritt kostet 35 US-$ pro Person (vorherige

Anmeldung bei Ihrem Reiseleiter erforderlich).

13. Vom Vulkan Arenal nach San José

Sie besichtigen die Finca Educativa Ecológica, wo Ihnen Don Juan auf einem Spaziergang u.a. Möglichkeiten

der biologischen Schädlingsbekämpfung mithilfe von Kräutern erklärt. Sie sind herzlich eingeladen, von den

Früchten und Kräutern zu kosten und bei der Herstellung von Zuckerrohrsaft mitzuhelfen. Auf dem Weg

nach San José legen Sie einen Stopp in San Ramón ein und erhalten spannende Einblicke in die

Zigarrenmanufaktur von Don Tuto. Dann geht es weiter nach San José zu Ihrem Hotel. Ihr Reiseleiter

verabschiedet sich von Ihnen beim gemeinsamen Abendessen.

Das Hotel Don Carlos liegt im Stadtteil Barrio Amón, einer ruhigen Wohngegend San Josés, aber doch nicht

weit weg vom Zentrum. Das familiengeführte Hotel existiert schon seit mehreren Generationen und

versprüht mit seinen verschiedenen historischen Gebäuden ein koloniales wie auch typisch costa-ricanisches

Flair. Die Zimmer sind einfach, aber gemütlich eingerichtet.

www.doncarloshotel.com

Die eingeschlossenen Mahlzeiten sind heute Frühstück und Abendessen.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 130 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 3 Stunden.

14. San José und Abflug

Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Am Nachmittag werden Sie zum internationalen Flughafen

von San José gebracht, von wo Sie voraussichtlich um 17:40 Uhr Ihren Heimflug antreten.

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Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus dem Frühstück.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 17 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 30 Minuten.

Gegen Mittag müssen Sie heute Ihr Hotelzimmer verlassen. Ihr Gepäck wird dann bereits im Bus verwahrt.

Die Ausreisegebühr von derzeit 29 US-$ (ca. 21 €) ist in bar oder gegen eine kleine Extragebühr auch mit

Kreditkarte (Visa, Mastercard) zahlbar. Bitte füllen Sie das Ausreiseformular, welches Sie vor Ort erhalten,

vollständig aus, bevor Sie zum Check-in-Schalter der Fluggesellschaft gehen.

Falls Sie noch mehr erleben möchten, haben wir folgende Empfehlungen für Sie:

Begeben Sie sich auf einen Ausflug zum Vulkan Poás. Die Preise (jeweils pro Person) sind abhängig von der

Teilnehmerzahl: 2 Teilnehmer: 122 US-$ / 3 Teilnehmer: 88 US-$ / 4 Teilnehmer: 82 US-$ / 5 Teilnehmer: 69

US-$ / ab 6 Teilnehmer: 65 US-$. Dauer: ca. 8:00 bis 13:00 Uhr, deutschsprachig geführt.

Oder unternehmen Sie einen historischen Stadtrundgang durch San José, bei dem Sie auch das

Goldmuseum besuchen. Die Preise (jeweils pro Person) sind abhängig von der Teilnehmerzahl: 2 Teilnehmer:

51 US-$ / 3 Teilnehmer: 39 US-$ / 4 Teilnehmer: 33 US-$ / 5 Teilnehmer: 29 US-$ / ab 6 Teilnehmer: 25 US-$.

Dauer: ca. 8:30 bis 11:00 Uhr, deutschsprachig geführt.

Wenn Sie an einem der o.g. Ausflüge teilnehmen möchten, bitten wir Sie, dies Ihrem Reiseleiter spätestens

4 Tage vorher mitzuteilen. Da an diesem Tag nur ein Deutsch sprechender Reiseleiter zur Verfügung steht,

um Sie zu begleiten, kann nur einer der beiden Ausflüge durchgeführt werden.

15. Ankunft zu Hause

Nach der Landung in Madrid reisen Sie gegen Mittag weiter in Ihren Heimatort.

Reiseverlauf

Egal, wann und wo Sie in Deutschland starten, nach einem Zwischenstopp in Madrid landen Sie im ewigen

Frühling. Die Hauptstadt San José 1 auf 1.000 Metern ü.d.M. ist ideal für Ihre Akklimatisierung im Reich

der tropischen Regenwälder. Und damit ist nicht nur Ihr Kreislauf gemeint, sondern vor allem Ihre Augen,

die sich in den kommenden Tagen an Farben gewöhnen müssen, die sie in dieser Intensität noch nicht

gesehen haben. Allen voran Grün in gefühlten hunderttausend Varianten. Betrachten Sie Ihr Hotel Posada

Canal Grande unter diesem Gesichtspunkt als Trainingslager mit einem herrlichen Rundumblick in das grüne

Tal. Und wenn Sie schon dabei sind, sich einen ersten Eindruck zu verschaffen, dann geht das nirgendwo

besser als auf dem bezaubernden Bauernmarkt in Zapote, in San Josés 2 Nationalmuseum zur Geschichte

Costa Ricas und in einem der kleinen Restaurants bei regionaltypischen Gerichten und Hexengeschichten.

Thematisch abgerundet durch unseren Besuch in einer Maskenmanufaktur.

Ein Höhepunkt kommt in der Regel zum Schluss. Aber diese Reise hat nur Höhepunkte, weshalb der höchste

Vulkan schon heute auf dem Programm steht. Unser Gipfelsturm auf den Irazú 3 führt uns bis an die Kante

der Lavafelsen, wo zu einem schwindelerregenden Blick in das Höllentor der Gedanke gehört, dass er jeden

Moment wieder loslegen könnte. Herzklopfen? Da kommt die berühmte Basilica de Nuestra Señora de Los

Angeles gerade recht, wo der Schwarzen Madonna Heilkräfte zugesprochen werden. Die könnten Sie

eventuell auch am Nachmittag gut brauchen, wenn Sie ein atemberaubendes Paradies mit der größten

Vielfalt endemischer Pflanzenarten Zentralamerikas betreten. Und mittendrin steht eine Lodge. Ihre.

Wer zu Zeiten der Azteken einen Quetzal tötete, wurde mit dem Tode bestraft. Er, dessen prachtvolle

Schwanzfedern den Priestern als Kopfschmuck dienten, gilt auch heute noch als Göttervogel. Und weil man

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Götter relativ selten zu sehen bekommt, ist auch der Quetzal eine Rarität. Nicht für uns. Im Savegre-Tal 4

sitzt der traumhaft bunte Piepmatz in den Eichen, man muss nur genau hinsehen. Lohn der angestrengten

Suche ist eine costa-ricanische Spezialität, die sich nicht zu verstecken braucht: fette, frische Forellen aus

den Teichen der Finca von Jorge Serrano und als Beilage ein grandioser Blick über die Cordillera de

Talamanca. Wenn der Schmaus gegessen ist, sollten die Gräten in Richtung Süden zeigen, dort liegt im

Pazifischen Tiefland und nahe dem Nationalpark Piedras Blancas unser Hotel Palmera Dorima.

Es gibt Gebiete, wo man den Verdacht nicht loswird, zum ersten Mal auf dieser Welt zu sein. So ein gefühlter

Abstecher ins Alte Testament steht heute auf dem Plan. Eine atemberaubende Sammlung tropischer und

subtropischer Pflanzen mit einem phänomenalen Palmengarten, das ist der schier undurchdringliche

Botanische Garten Wilson 5. Er ist Teil der weltweit geachteten Forschungsstation Las Cruces, und

Forschen soll auch Ihre Hauptbeschäftigung hier sein. Stunden der Entdeckungen unbekannter Formen,

Farben und Düfte. Und Jagen ist auch erlaubt, solange es mit dem Objektiv Ihrer Kamera auf die 400

Vogelarten in diesem paradiesischen Garten beschränkt bleibt.

Nein, der Golfo Dulce 6 hat nichts mit Putten und Chippen zu tun, dann schon eher mit dulci jubilo, der

süßen Freude. Denn eskortiert von Delfinen, gleiten wir durch die andächtige Welt des malerischen

Meerbusens. Grün scheint hier die einzig zulässige Farbe zu sein, dafür in unendlich vielen Varianten: Das

Wasser, die bewachsenen Felsen, das fantastische Urwaldpanorama – grün, so weit das Auge reicht. Hören

Sie es aus undefinierbaren Richtungen fiepen, zwitschern und trällern? Das sind die Untermieter zu

Zigtausenden, die man niemals zu Gesicht, aber umso deutlicher zu hören bekommt. Wo, wenn nicht hier,

lässt man sich lieber nieder für ein Picknick? Sie haben hoffentlich Ihre Badehose griffbereit? Nicht fürs

Picknick, aber sobald wir die leuchtend blaue Pazifikküste hinter uns haben, erwartet uns Manuel Antonio.

Das ist nicht der Bademeister, sondern ein herrlicher Ort, wo man als Genießer verschmitzt lächelnd im

warmen Sand liegt. Je länger, desto lieber.

Traumstrand und Urwald ist eine sensationelle Mischung. Im Manuel-Antonio-Nationalpark 7 haben Sie

einen Tag lang Zeit für diesen exotischen Genuss. Alle vier der in Costa Rica heimischen Affenarten turnen

hier durch das Blattwerk. Nasenbären, Leguane und Faultiere lassen sich auch von Wanderern nicht aus der

Ruhe bringen. Zur Nachahmung sehr empfohlen, denn vom Urwald sind es nur ein paar Schritte an den

Stillen Ozean, wo kein Liegestuhl besetzt ist, weil man sich hier einfach in den warmen weißen Sand fallen

lässt.

Einmal auf den Geschmack gekommen, zeigt sich, wie vorteilhaft die Lebensphilosophie der Faultiere ist. Die

wundervollen Strände im Manuel-Antonio-Nationalpark 8 sind lang genug für verträumte Spaziergänge

zwischen badewannenwarmen Brandungslagunen und dicht bewaldeten Felseninseln. Dazwischen leuchtet

einladend das pazifische Türkis für einen erfrischenden Abstecher in die Fluten. Und wenn in Ihnen das

Gefühl hochsteigt, nun seien Sie lange genug Faultier gewesen, sind es nur wenige Schritte zum Aktivurlaub:

surfen, Kajak fahren, schnorcheln, einen Besuch bei Flipper buchen oder das Segelboot für einen Törn in den

Sonnenuntergang klarmachen.

Wasser ist Leben. Und wenn es dafür noch eines Beweises bedurfte, hier ist er, in den Mangrovenwäldern

des Río Tárcoles 9. Massenweise Wasservögel unbekannter Provenienz, Reiher, Ibisse, Wasserhühner,

Brüllaffen, Kapuzineräffchen, Leguane, Kaimane und so weiter dümpeln, hängen und schaukeln im Wirrwarr

des Ökosystems herum. Wir schleichen uns mit dem Boot an und tun so, als wenn wir dazugehörten. Nur

bei den Krokodilen, die gefräßig auf den Sandbänken herumlungern, belassen wir es bei einem freundlichen,

aber unbeantworteten Kopfnicken. Es ist immer dasselbe: Je mehr man sieht, desto größer wird der Wunsch

nach mehr. Sollen Sie haben. Am späten Nachmittag erreichen wir in den Bergen von Monteverde die Arco

Iris Lodge, Start- und Endpunkt einer geheimnisvollen Wanderung ins Reich der nachtaktiven Tiere.

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Steigerbar oder nicht, das ist hier die Frage. Und das Nebelwaldreservat Monteverde 0 liefert die Antwort:

Eindeutig ja. Wie ein Vogel schweben wir im Kronendach des Nebelwaldes von Baumriese zu Baumriese.

Hängebrücken hoch oben im Geäst ermöglichen eine Sichtweise auf die Natur, die Menschen normalerweise

verborgen bleibt. Wundervoll und voller Wunder. Etwas Mut brauchen Sie für die optionale Variante, mit der

Sie tarzanmäßig in einem Sitzgurt durch den Blätterwald rauschen. In dieser Orgie in Grün gibt es

unglaubliche Farbtupfer: Tukane, Kolibris, Baumsteigerfrösche, Tangaren, Trogone und handtellergroße

Edelfalter wie der strahlend blaue Morpho. Doch soll auch Ihr Ohr auf seine Kosten kommen. Am

Riesenhörtrichter im Fledermausmuseum, mit beeindruckenden Erkenntnissen über ein natürliches

Navigationssystem, das jede Technik in den Schatten stellt.

Der Kaffee ist fertig. Oma Bello hat ihn gekocht und zelebriert ihn für uns mit traditionellen Spezialitäten auf

der Veranda von Familie Bellos Kaffeeplantage. Von hier kommt der Fair-Trade-Kaffee in dritter Generation

und liebevoller Handarbeit gepflegt. Drehen Sie sich mal um, was sehen Sie dann, egal wo Sie in Costa Rica

sind? Señor Arenal q, einer der aktivsten Vulkane der Welt, hält derzeit Siesta, aber lassen Sie sich nicht

täuschen: Kleine Rauchsäulen verraten, dass er lediglich durchatmet, um Kraft für seine nächste Show zu

sammeln. Von Ihrem Logenplatz im Garten des Hotels Arenal Manoa können Sie diese Entwicklung gelassen

verfolgen.

Der Stamm der Maleku w ist eine indigene Minderheit, die in ihrem kleinen Dorf längst vergessene

Traditionen und eine eigene Sprache pflegt. Die Chamäleon-Stiftung unterstützt den Erhalt ihrer Kultur, und

die Maleku bedanken sich auf ihre Weise: Sie servieren uns auf dem traditionellen Versammlungsplatz ein

Mittagessen auf Bananenblättern, und von der Familie des Dorflehrers erfahren wir alles über das Leben,

die Bräuche und Feste der Maleku. Vielleicht wünschen Sie sich nach dieser Erfahrung etwas Zeit zum

Setzenlassen der überwältigenden Eindrücke aus fast zwei Wochen. Ein Spa, eine Massage, ein Thermalbad

in La Fortuna sind unsere Antwort auf solche Gefühle.

Wie bekämpft man Schädlinge biologisch mit Kräutern? Wie entsteht Zuckerrohrsaft? Wie werden in der

Zigarrenmanufaktur von Don Tuto aus Tabakblättern ordentliche Stumpen? All diese lebensnahen Fragen

des costa- ricanischen Alltags werden wir in San Ramón e auf unserer Fahrt zurück nach San José noch

klären. Dann verabschiedet sich Ihr Reiseleiter mit einem gemeinsamen Abendessen, bevor Sie im Hotel Don

Carlos Ihr Haupt zur Ruhe betten. Für ein paar Stunden gehört San José r noch Ihnen, dann wird es Zeit

für den Rückflug via Madrid nach Deutschland t, erfüllt von der Gewissheit, dass Sie nicht geträumt

haben. Es war alles wahr.